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Organisierte Kriminalität 3.0

Systematische und umfassende Analyse sowie Bekämpfungsperspektiven der Organisierten Kriminalität in Deutschland

Kriminalpolitik sowie im öffentlichen Diskurs. Mit der Entwicklung neuer Technologien, der Etablierung neuer Märkte und mit vielfältigen gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen unterliegt Organisierte Kriminalität jedoch einem stetigen Wandel, der einer ebenso flexiblen und zeitgemäßen Antwort der Strafverfolgungsbehörden bedarf. Ziel dieses Forschungsprojekts an der Universität Osnabrück ist es, die Strukturen krimineller Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland systematisch und umfassend zu analysieren, ihre Entwicklungsdynamiken, Wirkmechanismen und künftige Bedrohungspotentiale zu erfassen, sowie Handlungsempfehlungen und Strategien zur Prävention und Repression zu entwickeln.

Hierzu bedient sich die bundesweite, BMBF geförderte Forschungskooperation eines interdisziplinären methodischen Ansatzes, der rechtliche, empirische und strategische Gesichtspunkte vereint und folgende Module bearbeitet:

  1. Entwurf einer strafrechtlichen Definition der Organisierten Kriminalität
  2. Erstellung eines umfassendes Lagebilds zur Organisierten Kriminalität in Deutschland
  3. Analyse der Verbindungen zur Wirtschaftskriminalität
  4. Analyse der Arbeits- und Entscheidungsprozesse in OK Verfahren
  5. Entwicklung eines Unterstützungsprogramms (Crawlers) zum Aufspüren von OK-typischen Verhaltensweisen im Internet 
  6. Analyse des qualitativen und quantitativen Bedrohungspotentials der Organisierter Kriminalität und Prognostizierung künftiger Entwicklungen und Szenarien
  7. Vorlage von Handlungsempfehlungen für Gesetzgeber, politische Entscheidungsträger und die Strafverfolgungspraxis.

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